Mittwoch, 19. November 2014

Immer alles unter/außer Kontrolle

Nach Außen sieht es immer aus, als hätte ich alles so perfekt unter Kontrolle, dabei ist es gar nicht so.
Ich möchte einfach nur loslassen, mich meinen ach so tollen "Störungen" hingeben.
Aber zu Viel hält mich hier.
Und all diese Kontrolle, es nicht zu tun und ständig diese Kontrolle zu verlieren raubt mir schrecklich viel Kraft.
Diese Kraft musste ich Damals, als ich mich noch selber verletzt habe nicht aufwenden, es war leichter die Gefühle los zu werden, ich habe einfach, naja, als sei es einfach gewesen, naja, es hat nicht so sehr weh getan... jedenfalls habe ich dann diesen Schnitt gemacht, offt auch viele mehr, aber dann war gut.
Dann bin ich entweder rüber ins Krankenhaus nach ein paar Stunden und habe es nähen lassen, oder aber ich habe einfach einen Verband drum gemacht bzw. es selber mit Strips (kleine Klebestreifen) zugezohgen.
Nun kann ich da alles nicht mehr machen.
Nun muss ich vernünftig sein, zur Schule gehen, mein Abitur schaffen, ein gutes Mitglied in der Bereitschaft und der Gesellschaft sein.
Ich kann mir das "loslassen" nicht mehr leisten.
Zudem hat mir mein Freund letztens doch sehr deutlich klar gemacht, dass er so etwas nicht dulden wird.
Seine Worte "Wenn du dich selbst verletzt, bin ich weg!"

Ach was soll es, ich schaffe das schon irgendwie.
Jedenfalls habe ich meinem Freund heute am Telefon erzählt, ich würde gerade Kekse und Kuchen futtern, darauf meinte er nur "Naja, pass auf, du musst schließlich auf deine Linie achten".
Dannach war ich erstmal durch.
Klar, ich hatte es endlich geschafft mal ein paar Kekse und ein kleines Stück Kuchen zu essen, da kommt dann so etwas.
Er weiß, dass ich zeitweise sehr große Probleme mit dem Essen habe und dann so enen Satz von ihm hätte ich einfach nicht erwartet.

In der Schule war es Heute doch recht ok, hatte nur 3 Stunden, Mathematik, Englisch und Deutsch.
Eigentlich muss ich jetzt auch noch mal ein paar Hausaufgaben machen, aber irgendwie schaffe ich das einfach nicht.
Stattdessen versuche ich Leute für einen Sanitätsdienst am Sonntag und am Mittwoch zu finden und schaue nebenbei "Grey's Anatomie".

Aber irgendwie wird das schon.
Ich werde einfach weiter machen, immer immer weiter.


Zudem habe ich mir heute die Trainingswohnung angesehen, in welche ich im Dezember, zwischen Weihgnachten und Neujahr, ziehen werde, wenn jetzt alles "stabil" bleibt.
Darauf freue ich mich auch schon, dann kann ich ungestört und in Ruhe abnehmen, kann meine Waage auch im Bad stehen lassen udn muss mich da nicht mit meinen Betreuern ärgern.
Naja, klar es wären noch meine Betreuer, aber sie wären irgendwie nur noch 1-2 Mal in der Woche und wenn Probleme auftauchen würden, da.

Für heute dann eine Gute Nacht  

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