Freitag, 19. Dezember 2014

Schritt für Schritt

Die Weihnachtsfeier Gestern war die Hölle.
Es gab so viel zu essen, dass mir schon beim Anblick schlecht geworden ist.
Leider musste ich quasi etwas essen, denn welche Ausrede hätte denn dort gezohgen.
Ich wollte ja auch nur ein bischen etwas essen, aber irgendwie ist es dann doch ein wenig sehr viel geworden.
Mir war nur noch schlecht und schließlich habe ich mich kurz, unter dem Vorwand mir ein anderes Kleid anziehen zu wollen, anch Oben in mein Zimmer verdrückt.
Dort habe ich erst einmal alles erbrochen.
Am Abend habe ich dann so viel gewogen wir Morgens, da ging es mir dann schon um einiges besser.
Heute Morgen war ich dann doch 400g leichter als gestern Morgen.
Heute wird wegen dem Vergehen Gestern nichts gegessen und nur ganz viel getrunken.
Ich bin momentan in einer Whatsappgruppe, es ist streng und wenn ich zu viel gegessen habe wird nicht einfach gesagt "Ja, Morgen ist ja ein neuer Tag", sondern, dass das echt scheiße war und ich mir keinen weiteren Fehltritt erlauben darf.
Dass ich fett werde, wenn ich so weiter mache.
Irgendwie stürze ich mich immer weiter die ES, aber ich kann nicht anders  ich will dünn sein.

9 Tage bis zum Umzug.... (18.12.14)

.... sind es nur noch.
Mitlerweile geht es ans eingemachte.
Denn von diesen 9 Tagen bin ich nur ca. 2 Tage wirklich zu Hause, um meine Sachen für den Umzug zu packen.
Heute ist Weihnachtsfeier, Freitag zur Abwechslung mal nichts, ausßer einem Zielgespräch mit meinem Bezugsbetreuer und am Samstag muss ich Putzen und dann kommt mein Freund vorbei, wir verbringen ein wenig Zeit miteinander und gehen dann Abends noch auf den Stammtisch.
Sonntag habe ich noch eine große Gartenaktion und fahre dann noch bis Montag Abend zu meiner Mutter nach Hamburg.
Monatg Abend habe ich dann noch einen Sanitätsdienst, da darf ich dann das 4. Philharmonische Konzert sehen und aufpassen, dass niemandem etwas passiert.
Dienstag am 23. holt mein Freund mich dann Mittags ab, damit ich bis Donnerstag Abend bei ihm und seiner Familie bin.
Freitag habe ich dann schon wieder einen Sanitätsdienst, diesmal auch größer.
Und am Samstag ziehe ich dann auch schon um....

Bin ich krank? (17.12.14)

...das ist wohl die Frage.
Ärzte und Therapeuten sagen ja, manchmal glaube selbst ich es.
Doch wie wird dieses "Krank" definiert?
Genau, eine Abweichung von der Norm, die die Menschen, die dieser Norm angehören als merkwürdig und oft auch angsteinflößend empfinden.
Nun muss schließlich nur noch die "Norm" definiert werden.
Die "Norm" ist ein wohl schwer fassbarer Begriff, ein Phänomen, ein Phantom.
Doch es sind wohl Menschen die normal sind, also eine wichtige oder mehrere gemeinsame Eigenschaften, die bei einem Großteil der Menschen oder einer Gruppe dieser, vorhanden sind.
Die "Norm" muss sich demnach immer auf einen bestimmten Bereich beziehen.
Ein Mensch kann mit seiner Größe, z.B. 170cm, komplett im Normalbereich eines Menschen liegen, aber das Gewicht kann dann z.B. 120kg betragen, ist also um einiges zu hoch und entspricht demanch nicht mehr der "Norm".
So wird dieser Mensch plötzlich "unnormal" und "Krank" für uns, obwohl es doch lediglich sein Gewicht ist, das nicht der Norm entspricht.
Wir Menschen neigen dazu eher die abnormalen, kranken und falschen Eigenschaften unserer Mitmenschen zu sehen und hervorzuheben.
Tun wir dies um uns besser oder "normaler" zu fühlen.
Wahrscheinlich, wir wollen mit unseren Fehlern nicht im Mittelpunkt, nicht alleine darstehen, wir wollen unsere Feher und Schwächen vertuschen, herunterspielen.

Kein Mensch ist in all seinen Eigenschaften der Norm entsprechend.
Warum sollten wir auch, denn dann wären wir ja alle gleich und wir hätten keine Spaß und auch keine Abwechslung mehr.

Doch hat die Mehrheit denn wirklich immer recht?
Ist die "Norm" also eigentlich gar nicht aussagekräftig?
Denn somit wäre diese Definition von Krank wiederum hinfällig.

Also muss eine neue Definition her.
Meiner Meinung nach ist ein Mensch nur dann krank, wenn er an einem seiner Merkmale leidet.
Es gibt auch Leute, die 180 cm groß sind, Augenscheinlich doch ganz normal, gesund.
Er kann aber völlig unzufrieden damit sein, zieht immer Kopf und Schultern ein, leidet stark darunter.
Ab diesem Punkt ist es eine Krankheit, ab diesem Punkt sehe ich Handlungsbedarf.

Ich dagegen hasse zwar mein Gewicht, fühle mich damit schrecklich unwohl.
Aber das Gewicht ist ja nicht das, was die Ärzte und Therapeuten als krank bezeichnen.
Es ist wohl das, was ich gegen dieses Gewicht mache und wie ich darüber denke, was sie krank nennen.
Dabei leide ich unter dem Abnehmen gar nicht wirklich.
Demnach bin ich ja auch gar nicht krank.

Ich bin oft sehr philosophisch veranlagt, solche Texte verfasse ich recht oft.
Würde mich über eine Rckmeldun sehr freuen.

Dienstag, 16. Dezember 2014

Ich Will, ich will, ich will

Was viele wollen, ein gesundes Leben, ein Haustier oder die Ruhe vor den Eltern...
Vieles kommt mir einfach so banal vor.
Früher, ja früher war ich auch ein mal so, ich wollte Meerschweinchen, habe sie bekommen, dann wollte ich eine Ratte, dann eine Schlange, beides habe ich zum Glück nie bekommen.
Heute möchte ich nur noch dünn, Perfekt oder eben "gesund" sein.
Das hängt dann immer von meiner Psyche ab, wenn ich stark an die ES gebunden will ist mir alles egal, dann will ich nur noch dünn sein, egal welcher Preis dafür gezahlt werden muss.
Aber es gibt Momente, zu diesen würden Ärzte bestimmt sagen, es seien die für mich "gesünderen", in denen ich einfach "normal" und gesund leben will, in denen ich, zwar nur selten, aber doch ab und an mal mit meiner Figur zufrieden bin.
Letztere Momente werden immer seltener, einerseits bin ich glücklich mich jetzt vollents auf Abnehmen konzentrieren zu können, andererseits macht es mir auch schreckliche Angst.
Ich wäre so gerne einfach perfekt, oder zumindest annähernd perfekt.

Aber ich werde es schaffen, weil ich es will.

Mein Freund sagt, ich dürfe nur bis 56kg abnehmen, aber ich weiß noch nicht, ob mir das reicht.
Naja, jetzt erst ein mal bis 65kg, und dann sehe ich wohl mal weiter.


Montag, 15. Dezember 2014

Alles ist möglich, wenn ich es nur will

In den letzten Tagen ist mal wieder sehr viel passiert.
Auf dem letzten Dienst habe ich mit einem super tollen Kollegen zusammengearbeitet.
Er hat mich alles machen lassen, was so ankahm, leider ist nicht so besonders viel passiert.
Aber wir sind bestimmt noch ein mal in einem Team.

An Weihnachten bin ich dann bei meinem Freund und seiner Familie, anscheinend habe ich einen guten Eindruck hinterlassen, sie freuen sich schon auf mich.
Es ist merkwürdig, es ist das erste Weihnachten seit langem, welches ich im Ramen einer Famile verbringe und noch merkwürdiger ist es, dass es ja eigentlich nicht so wirklich meine Familie ist.

Silvester werde ich wohl mit einer Kollegin verbringen.

Am 27. Dezember ziehe ich in die Trainingswohnung, dass ist schon in 12 Tagen, irgendwie bekomme ich langsam Angst, aber freue mich auch schon sehr daraf endlich ein wenig mehr Verantwortung zu übernehmen.

Ich habe es Gestern mit dem Gewicht wieder unter 70kg geschafft, heute waren es wieder 100g weniger.
Bin jetzt irgendwie auf 69,8kg gelandet, das muss wieter runter, aber irgendwie freue ich mich trotzdem darüber, es ist ein gutes Gefühl, weiter abzunehmen.

Und ich es werde es schaffen, denn ich will es, ich will es unbedingt.

Freitag, 12. Dezember 2014

Nachricht aus dem Untergrund

Sorry, dass ich jetzt so lange nicht mehr geschrieben habe.
Es war doch sehr stressig und ich hatte viel zu tun.

Jetzt stehen nur noch 3 Klausuren nächste Woche an und dann sind erst einmal Ferien und ich kann mich ein wenig ausruhen.
Weihnachten verbringe ich bei meinem Freund und seiner Familie.
Silvester habe ich mich mit einer Kollegen vom DRK verabredet, warscheinlich machen wir dann am 31. noch einen Dienst gemeinsam und feiern danach ein wenig. Alkohol ist halt nicht drinn, sie ist in der BTG (Betreuungsgruppe des DRK; ist im katastrophenschutz eingebunden) und die muss an Silvestern doch öfter mal raus.
Am 27. Dezember ziehe ich in die Trainingswohnung rüber.
Und am 02. Januar werde ich dann auch schon 18 und darf endlich in den Katastrophenschutz.

Heute habe ich einen Sanitätsdienst in einem Club, bis 24 Uhr, Milky Chance tritt dort auf.

Sobald ich in der Trainingswohnung bin kann ich mich dann auch so ernähren, wie ich es will.
Also Gemüse und Kalorienarme Dinge und es ist auch nur das im Kühlschrank, was ich einkaufe, also keine so große FA Gefahr.

Donnerstag, 27. November 2014

Kontrolle gegen Mich 25.11

Neuerdings soll ich einen Essensplan schreiben.
Also dokumentieren, was ich über den Tag so esse.
Es war der Vorschlag eines der Betreuer hier im Haus, damit ich mal durch die Auskunft anderer erfahre, ob ich wirklich zu viel esse.
So könne ich ja auch wieder etwas Gefühl fürs Essen bekommen.
Ich will es nicht wissen, denn eigentlich weiß ich es ja auch.
Es ist keien "normale" Tagesmenge, denn mein, von der Waage errechneter, Tagesbedarf liegt bei 2100Kcal und z.B. Gestern habe ich "nur" ca. 1000 Kcal erreicht.
Aber es kommt mir einfach so schrecklich viel vor, meine Wahrnehmung ist wohl geteuscht.
Die Wahrnehmung muss nicht der Realität entsprechen, man dichtet sich immer etwas dazu.
Aber woher soll ich dann bitte wissen, dass sein Betreuer dann mit seiner Aussage und damit seiner Wahrnehmung, das Reale und Richtige wiedergibt?
Naja, man merkt wohl, dass ich egrade im Philosophieunterricht sitze und mit einem Ohr zuhöre.
Mich verwirrt dieses Unterrichtsfach oftmals, es wirft mich aus der Bahn, denn ich habe gerade erst halbwegs Stabilität gefunden und diese will ich einfach nicht hinterfragen, denn dann wird diese Stabilität bröckeln und damit kann ich so gar nicht umgehen.
Vor allem  mag ich den Unterricht aber eigentlich total gerne, ich mag die Mitschüler und auch unseren Lehrer serh gerne.
Aber ich haeb Angst vor den Folgen....
Vor dem, was dieser Untrerricht auslösen kann....

Mittwoch, 26. November 2014

Die Dunkelheit

Zerbrechlichkeit 24.11

Es ist merkwürdig.
Momentan habe ich mit meiner früheren Therapeutin, zwar nur per E-Mail, aber irgendwie ist es ja schon, Kontakt.
Ich habe ihr nur die guten Sachen geschrieben, dass ich mich nicht mer schneide, Schule gut läuft, beim DRK glücklich bin und im Dezember in eine Trainingswohnung ziehe.
Dei schlechten Sachen traue ich mich nicht ihr zu erzählen, ich meine, wie sollte ich ihr denn sagen, dass ich mich sehr oft erbreche und große Probleme mit Essen und Gewicht habe.
Vor allem, warum sollte ich es ihr sagen?

Heute in der Schule auf dem Gang habe ich ein Mädchen gesehen, sie sah so schrecklich zerbrechlich und engelsgleich aus.
In dem Moment habe ich mir einfach nur gewünschtso zu sein wie diese Mädchen.
Und dann kam in mir der Gedanke auf, dass ich so gar keine Dienste als Sani mehr machen könnte.
Bisher war mir das immer so wichtig, dass ich den Gedanken an 45kg sehr schnell wieder über Bord geworfen habe.
Dieses mal sagte eine innere Stimme allerdings, dass es doch egal sei, ob ich Sandienste machen könne.
Solche Situationen bringen mich schrecklich aus dem Konzept.
Mitlerweile habe ich mich wieder gefangen und weiß auch, dass ich ohne Sandienste nicht kann und warscheinlich auch nie so weit gehen würde.

Donnerstag, 20. November 2014

Schule, Schule und immer wieder Schule

Heute war wirklich viel los.
4 Hausaufgabe und die waren nicht besonders klein.
4 Aufgaben in Mathematik, dort haben wir momentan Integralrechnung.
Dann noch den Sigma-Komplex, sowohl für Ortho, para und meta Stellung der Bromierung von Nitrobenzol, für den Chemieunterricht.
In Deutsch 4 Seiten über die Veränderung Goethes Lyrik vom Sturm und Drang zur Klassik.
Und letztendlich in Englisch die Vorbereitung auf eine Diskusion über Integratet Schools, dort soll ich die Rolle einer Schülerin von einer rein protestantischen Schule übernehmen.

Das alles soll dann bis Morgen vertig sein.
An Englisch und Deutsch muss ich wohl noch ein wenig herumfeilen, aber das wird schon werden.

Morgen wird mein Freund mich ausführen, irgendwie freue ich mich total darauf.
Zudem hat mein Bereitschaftsleiter mir gesagt, ich würde das alles richtig gut machen und solle mich mit den Diensten mehr schonen.
Dabei will ich auch mal richtig geile Dienste machen, kann das aber nicht, wenn ich so viele unbeliebte und blöde Dienste besetzen muss.

Meine ES wird wieder schlimmer, ich kenne den normalen Verlauf, erst werde ich mehrere Woche kaum etwas essen, mich fast nur von Brühe und anderen Kcal armen Sachen ernähren.
Dann werden die FAs anfangen und ich werde ständig kotzen, zeitweise hatte ich auch schon Tage, an denen ich mich 6 mal übergeben habe.
Und ich weiß nicht, wie ich es abwenden kann.
Und vor allem weiß ich nicht, ob ich es abwenden will, denn ich liebe meine ES auch irgendwie.
Es ist eine Art Hass-Liebe.

Morgen wird die erste Stunde ausfallen.
Und ich habe nur 4  Stunden und um 13:30 Schulschluss.

Mittwoch, 19. November 2014

Immer alles unter/außer Kontrolle

Nach Außen sieht es immer aus, als hätte ich alles so perfekt unter Kontrolle, dabei ist es gar nicht so.
Ich möchte einfach nur loslassen, mich meinen ach so tollen "Störungen" hingeben.
Aber zu Viel hält mich hier.
Und all diese Kontrolle, es nicht zu tun und ständig diese Kontrolle zu verlieren raubt mir schrecklich viel Kraft.
Diese Kraft musste ich Damals, als ich mich noch selber verletzt habe nicht aufwenden, es war leichter die Gefühle los zu werden, ich habe einfach, naja, als sei es einfach gewesen, naja, es hat nicht so sehr weh getan... jedenfalls habe ich dann diesen Schnitt gemacht, offt auch viele mehr, aber dann war gut.
Dann bin ich entweder rüber ins Krankenhaus nach ein paar Stunden und habe es nähen lassen, oder aber ich habe einfach einen Verband drum gemacht bzw. es selber mit Strips (kleine Klebestreifen) zugezohgen.
Nun kann ich da alles nicht mehr machen.
Nun muss ich vernünftig sein, zur Schule gehen, mein Abitur schaffen, ein gutes Mitglied in der Bereitschaft und der Gesellschaft sein.
Ich kann mir das "loslassen" nicht mehr leisten.
Zudem hat mir mein Freund letztens doch sehr deutlich klar gemacht, dass er so etwas nicht dulden wird.
Seine Worte "Wenn du dich selbst verletzt, bin ich weg!"

Ach was soll es, ich schaffe das schon irgendwie.
Jedenfalls habe ich meinem Freund heute am Telefon erzählt, ich würde gerade Kekse und Kuchen futtern, darauf meinte er nur "Naja, pass auf, du musst schließlich auf deine Linie achten".
Dannach war ich erstmal durch.
Klar, ich hatte es endlich geschafft mal ein paar Kekse und ein kleines Stück Kuchen zu essen, da kommt dann so etwas.
Er weiß, dass ich zeitweise sehr große Probleme mit dem Essen habe und dann so enen Satz von ihm hätte ich einfach nicht erwartet.

In der Schule war es Heute doch recht ok, hatte nur 3 Stunden, Mathematik, Englisch und Deutsch.
Eigentlich muss ich jetzt auch noch mal ein paar Hausaufgaben machen, aber irgendwie schaffe ich das einfach nicht.
Stattdessen versuche ich Leute für einen Sanitätsdienst am Sonntag und am Mittwoch zu finden und schaue nebenbei "Grey's Anatomie".

Aber irgendwie wird das schon.
Ich werde einfach weiter machen, immer immer weiter.


Zudem habe ich mir heute die Trainingswohnung angesehen, in welche ich im Dezember, zwischen Weihgnachten und Neujahr, ziehen werde, wenn jetzt alles "stabil" bleibt.
Darauf freue ich mich auch schon, dann kann ich ungestört und in Ruhe abnehmen, kann meine Waage auch im Bad stehen lassen udn muss mich da nicht mit meinen Betreuern ärgern.
Naja, klar es wären noch meine Betreuer, aber sie wären irgendwie nur noch 1-2 Mal in der Woche und wenn Probleme auftauchen würden, da.

Für heute dann eine Gute Nacht  

Dienstag, 18. November 2014

Sanfter Seegang

Heute war ein recht ereignisloser Tag.
Morgens habe ich es geschafft mit meiner Waage unbemerkt ins Bad zu gelangen und mich dort zu wiegen und ich muss sagen, 70,7kg ist doch zumindest schon einmal weniger als Gestern.
Ich hoffe natürlich, dass es Morgen noch weniger wird.
Und irgendwie muss ich die ganze Zeit daran denken, wie einfach es in der Trainingswohnung werden wird, wenn ich dort einfach nur ganz Kalorienarme Lebensmittel im Kühlschrank habe und auch nicht besonders viel.
Und wenn dann noch mein Freund ab Februar auf See ist, kann ich auch richtig abnehmen, ohne dass es Jemandem großartig auffällt.
Denn die Dienstkleidung beim DRK kaschiert eh alles, ob es nun Kurven oder eben keine sind, sieht gennerell schon fast gleich aus und bei Gesprächen im Wohnhaus kann ich ja einfach etwas ganz weites oder eienn langen Rock anziehen, dann bemerkt man es nicht so.
In der Schule wird es sowieso nicht auffallen.

Ich war zum belastungs EKG und Lungenfunktion im Krankenhaus.
Habe dort 90% Atemleistung und 97% Ausdauerleistung erbracht.
Das ist wohl für Asthmatiker ein super Ergebnis.

Ansonsten habe ich den ganzen Mittag und Nachmittag, von 12-15:30 geschlafen, weil ch von der Belastung noch total schlapp war.
Habe dem entsprechend auch einfach das Mittagessen ausfallen lassen.

Montag, 17. November 2014

auf und ab

07:15
Scheiße, ich merke gerade, wie unbeständig und labil ich doch eigentlich bin.
Gerade wollte ich mir meinen neuen Stundenplan unten bei den Betreuern ausdrucken, weil ich es gestern nicht mehr geschafft hatte.
Habe dann halt einfach nach gefragt, ob ich den Stundenplan ausdrucken dürfte, da kam dann von der Betreuerin nur dass ich das auch gestern noch hätte machen können.
Ab da an ging dann bei mir irgendwie gar nichts mehr, habe nur geantwortet, das ich auch mal etwas vergessen könne.
Sie mäkelte daraufhin herum, das ich unzuverlässig sei.
Meine Antwort dazu war nur, dass ich in der WG wohl nicht die einzige bin, die mal unzuverlässig ist und es mir langsam auch egal ist mit dem Stundenplan.
Bin dann nach oben in mein zimmer.
Auf den weg dorthin dachte ich nur die ganze zeit, ich würde einfach nie nie wieder etwas essen.

21:30
Nun ja, jetzt sitze ich beim Sanitätsdienst und Schreibsel hier im Blog.
Hatte sogar schon einen Patienten.

Sonntag, 16. November 2014

Zieht ein Sturm auf?

Naja, irgendwie läuft es momentan gar nicht, wie es soll.
Mein Freund hat mir Gestern abend eröffnet, er würde mich verlassen, wenn ich mich selbst verletzten sollte. Das hat mich dann schon sehr aus der Bahn geworfen, ich dachte er würde mich lieben, mich als Person. Aber nein, anscheinend ja nicht, denn es gehört nunmal zu mir, ist aus meinem Leben nicht mehr weg zu denken.
Und trotz dem, ich habe mich jetzt schon 6 Monate, auf den Tag genau, nicht mehzr selber verletzt, im Grunde nicht mehr, seit ich keine Therapie mehr mache.
Aber was solls.
Ich bin eben "Normal", "Durchschnittlich".....
Aber was, wenn ich es nicht sein will, ich doch etwas besonderes bin?

Eigentlich soll der Blog ja von meinem Essverhalten handeln, wie ich mit meiner Essstörung klar komme.
Um erlich zu sein, ich komme damit momentan gar nicht klar, ich will sie einerseits los werden, aber auch wieder nicht, ich will dünn sein, wieß aber auch, dass ich in meinem späteren Traumberuf keine "Bohenstange" sein darf...

Aber was ist denn schon das Essverhalten ohne den Menschen dahinter, nichts....

Morgen geht es nach 2 Wochen Praktikum dann auch wieder zur Schule, ich habe Angst davor....
Ich weiß mal wieder nicht warum ich davor Angst habe, aber diese Angst ist einfach da.
Ich weiß nicht, was mich da wirklich erwartet.