Es ist merkwürdig.
Momentan habe ich mit meiner früheren Therapeutin, zwar nur per E-Mail, aber irgendwie ist es ja schon, Kontakt.
Ich habe ihr nur die guten Sachen geschrieben, dass ich mich nicht mer schneide, Schule gut läuft, beim DRK glücklich bin und im Dezember in eine Trainingswohnung ziehe.
Dei schlechten Sachen traue ich mich nicht ihr zu erzählen, ich meine, wie sollte ich ihr denn sagen, dass ich mich sehr oft erbreche und große Probleme mit Essen und Gewicht habe.
Vor allem, warum sollte ich es ihr sagen?
Heute in der Schule auf dem Gang habe ich ein Mädchen gesehen, sie sah so schrecklich zerbrechlich und engelsgleich aus.
In dem Moment habe ich mir einfach nur gewünschtso zu sein wie diese Mädchen.
Und dann kam in mir der Gedanke auf, dass ich so gar keine Dienste als Sani mehr machen könnte.
Bisher war mir das immer so wichtig, dass ich den Gedanken an 45kg sehr schnell wieder über Bord geworfen habe.
Dieses mal sagte eine innere Stimme allerdings, dass es doch egal sei, ob ich Sandienste machen könne.
Solche Situationen bringen mich schrecklich aus dem Konzept.
Mitlerweile habe ich mich wieder gefangen und weiß auch, dass ich ohne Sandienste nicht kann und warscheinlich auch nie so weit gehen würde.
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